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Philosophie und Arbeitsweise der Stiftung SWING

Im Herbst des Jahres 1980, genauer gesagt am Montag, den 22. September 1980 organisierten die ''Oktopedians'' mit Herman de Wit einen Workshop mit anschließendem Konzert im Bimhuis an der alten Festung unter dem Slogan ''Geld für Musik-Workshops''. In der Broschüre, die zur Teilnahme an der Aktion ''mit Konzert'' aufruft, wird darauf hingewiesen, dass bei der Bewilligung von Subventionen die Musik-Workshops systematisch vergessen werden: der Wert der Musik-Workshops wird nicht erkannt. Seit ihrer Entstehung können sie nur mit Eigeninitiative und aus eigener Kraft stattfinden. Im Bereich der klassischen Musik ist es selbstverständlich und üblich, dass diese gefördert und unterstützt wird (sei es durch Akademien oder in der Jugendmusik, etc.). In der Sparte Improvisation tut man so, als ob für diese keine Proben erforderlich seien. Dass aber auch hier Proben notwendig sind, macht die große Anzahl von Musikern deutlich, die ihre Karriere mit Arbeiten in Workshops begonnen haben.

Die 22. Sitzung im Bimhuis führte zur Gründung einer Organisation, welche den Einsatz von Workshops und entsprechenden Dozenten im Bereich improvisierter Musik befürwortet: die Stiftung zur Förderung von Workshops in den Niederlanden für improvisierte Musik = SWING.

Nationale Stiftung zur Förderung der Musikimprovisation

Eine der ersten Amtshandlungen von SWING war die Organisation des ersten nationalen Festivalwochenendes für Orchsterworkshops im Paradiso in Amsterdam am 20. und 21. Juni 1981.

Herman de Wit, der leider schon verstorben ist, hat insbesondere dazu inspiriert, dass jeder, der Musik machen will, dafür gewonnen werden muss.

Jetzt, 25 Jahre später, besteht SWING immer noch. Das Augenmerk ist auf das Einsetzen von Orchesterworkshops im improvisierten Jazz gerichtet. Hauptbestandteil der Tätigkeiten von SWING ist die, die "Workshopmethode" in Schulen, Jugendzentren bei Jungendorchestern anzuwenden, hier gemeinsam zu musizieren und zu improvisieren, wobei das Spektrum von Jazz über Weltmusik, Crossover oder Rap bis zum Hip-Hop etc. reicht. Dozenten aus allen Musikkategorien wurden von SWING angesprochen und bezahlt, um die Workshops zu leiten. SWING hat von Anfang diese Zielgruppen angesprochen und eine entsprechende Plattform angeboten. Für diese Gruppen wurden Workshops benutzerdefiniert organisiert (siehe unsere Broschüre).

Dank struktureller Beihilfen vom Ministerium für Ausbildung, Kultur und Wissenschaft konnte SWING sich im Laufe der Zeit ein kleines Büro einrichten, das alle oben genannten organisatorischen Angelegenheiten in Absprache mit dem Vorstand abklärt. Das Büro befindet sich in St. Pancras in Nordholland, Alkmaar.

Mit dem Jahr 2007 startet SWING in die nächsten 25 Jahre mit Workshops zu improvisierter Musik aus allen Sparten, für Musiker und Dozenten aus allen Winkeln, an jedem Ort der Niederlande: Schulen, Jugendzentren, Musikinstituten, Jazzpodien, Bläsern, Unternehmen etc.

Ausbildung in improvisierter Musikpraxis für Jung und Alt und für alle Einwohner des Landes, das ist das, wofür SWING steht.

Eric Binsbergen
Präsident der SWING 
http://www.swingweb.nl

Durch Kürzungen im Kultur Subvention, endete die Zusammenarbeit im Jahr 2012.
Aktivitäten können jetzt direkt bei violabarends@live.nl gebucht werden.